Logo
 
 

Login

Hallo Gast.






Passwort vergessen?
Noch kein Benutzerkonto?
 Registrieren
Wittwer


Wer ist Online?

Aktuell 32 Gäste und 2 Mitglieder online
 
 

Kleinanzeigen

Neuste Downloads

02.03.10
Downloads
FileZusammenfassung GPol
25.02.10
Downloads
FileSoziologie Buß
25.02.10
Downloads
FileBWL Bermann
 
KEINE STUDIENGEBÜHREN FÜR DAS HAUSHALTSLOCH! Drucken
Freitag, 30. Januar 2009

92,6% der Studierenden gegen den Vorschlag von Rektor Liebig! Die Studierenden der Universität der Uni Hohenheim haben sich in der Urwahl klar gegen das Stopfen der Hohenheimer Haushaltslöcher durch Studiengebühren ausgesprochen.

92,6 % der Hohenheimer Studierenden sind gegen eine Verwendung der Studiengebühren im Sinne der Universitätsleitung. 

Der Tenor in der Infoveranstaltung und der anschließenden Diskussion war eindeutig. "Wir wollen unsere Studiengebühren zur Verbesserung von Studium und Lehre verwendet sehen" fasst der AStA-Vorsitzende Stefan Haffke das Ergebnis zusammen. Haffke: "Die Grundausstattung hat weiterhin das Land zu leisten. Eine Pflicht, die vom Ministerium in den letzten Jahren allerdings sträflich vernachlässigt wurde." Der AStA werde den Vorschlag von Rektor Hans-Peter Liebig ablehnen, 1,2 Millionen Euro Studiengebühren in den allgemeinen Haushalt 2009 fließen zu lassen. "Studiengebühren sind für die Studierenden da und nicht für den Kämmerer", sagt Haffke.

Im Haushalt der Universität Hohenheim klafft für das Jahr 2009 ein planerisches Defizit von 3,2 Millionen Euro. Rektor Hans-Peter Liebig hatte dieses Defizit unter anderem mit dem Wegfall des Heizkostenzuschusses, den wegen des Solidarpakts gedeckelten Landeszuweisungen, mit zusätzlichen Ausgaben für die Umstellung auf das Bachelor/Master-System sowie den Ausgaben für das Ausbauprogramm Hochschule 2012 begründet. Nach Plänen des Rektors sollen die Fakultäten eine Hälfte der Haushaltslücke durch Einsparungen schließen, die andere Hälfte soll durch Einsparungen im Zentralbereich (400 000 Euro) sowie aus Studiengebühren (1,2 Millionen Euro) gedeckt werden. Mit seiner Infoveranstaltung sowie der Urwahl hatte der AStA die Gesamtheit der Hohenheimer Studierenden um eine Stellungnahme zur Verwendung der Studiengebühren in dieser Angelegenheit gebeten.

In der anschließenden Diskussion wurden wiederholt Forderungen laut, dass die Universitätsleitung aus dem Konjunkturpaket 2 Gelder beantragen solle, um damit Energiesparmaßnahmen umzusetzen und der von ihr proklamierten Rolle als Vorreiter im Bereich der nachhaltigen Energiewirtschaft Rechnung zu tragen. "Dies ist zwar nicht die Lösung unserer Probleme aber ein guter Schritt, um wenigstens in Zukunft Kosten zu sparen." so die Meinung des AStA.

Nach dem eindeutigen Votum der Studierenden sieht Stefan Haffke den AStA in seinem Kurs bestätigt: "Schon jetzt dienen Studiengebühren vor allem dazu, den Zustand einigermaßen erträglich zu gestalten", kommentiert Haffke die bisherige Verwendung der Studiengebühren. Die punktuell erkennbaren, sinnvollen Investitionen aus Gebührengeldern könnten nicht überdecken, dass die Universität im Bereich von Studium und Lehre vielerorts nur noch mit Mühe und Not das bisherige Niveau halte, statt wie vom Wissenschaftsminister ursprünglich versprochen das Angebot grundlegend zu verbessern.

Stefan Haffke: "Jetzt sollen Studiengebühren in den regulären Haushalt fließen und somit die Grundversorgung mitfinanzieren. Da wird skrupellos das Gegenteil dessen gemacht, was Minister Frankenberg uns bei der Einführung der Gebühren versprochen hatte. Wir wurden auf gut deutsch vom Wissenschaftsministerium verarscht!"

Wir vom AStA der Universität Hohenheim fordern deshalb den Rücktritt von Minister Frankenberg. Es kann nicht sein, dass sich das Land so einfach ungestraft aus seiner Verantwortung für seine Universitäten schleicht!

"Es bedarf einen Neuanfang in der Hochschulpolitik des Landes Baden Württemberg. Diese untragbare Situation kann sich nur verbessern, wenn die Regierung des Landes Baden-Württemberg endlich seinen großen Worten Taten folgen lässt, und dem in vielen Sonntagsreden beschworenen "wichtigsten Rohstoff Bildung" einen höheren Stellenwert einräumt. Ohne die notwendigen Investitionen kann keine der Universitäten des Landes " auch nicht Hohenheim " die seitens der Landesregierung ausdrücklich gewünschten steigenden Studierendenzahlen, massiv steigende Grundkosten und zusätzlich den doppelten Abiturjahrgang im Jahr 2012 verkraften.", so Stefan Haffke.

 

 
< Zurück   Weiter >